Land und Leute
- 50 verschiedene Völker und Volksgruppen.
- Mehr als die Hälfte von ihnen gehört zu den Bantuvölkern, hier sind die Baganda das zahlenmäßig stärkste Volk.
- Mit rund 82 Einwohnern pro qkm; ist Uganda relativ dicht besiedelt, der überwiegende - Teil der Bevölkerung lebt in Streusiedlungen auf dem Land
- Sowohl Bevölkerungszahl als auch Zusammensetzung schwanken aufgrund der vielen Flüchtlinge, die vor allem aus dem Sudan, aber auch aus der DR Kongo und Ruanda kommen.
- Rund drei Viertel der Bevölkerung gehören christlichen Religionen an, neben einer moslemischen Minderheit sind knappe 20 % der Bevölkerung Anhänger von Naturreligionen.
Es geht aufwärts
Uganda verfügt über große Rohstoffreserven und fruchtbare Böden. Seit Beginn der 90er Jahre ist die Wirtschaft dabei, sich von den Einbrüchen durch Bürgerkriege und Misswirtschaft in den 70er und 80er Jahre zu erholen. Dabei verzeichnet Uganda wieder hohe Wachstumsraten. Kritisch anzumerken ist, dass sich das Hauptaugenmerk des wirtschaftlichen Aufschwungs auf die Region um Kampala beschränkt. Weite Teile der ländlichen Bevölkerung leben allerdings weiterhin in tiefer Armut.
Seit sich die innenpolitische Lage stabilisiert hat, verzeichnet die Tourismusbranche wieder hohe Zuwachsraten. Anziehungspunkte sind vor allem die Nationalparks des Landes.
Ursprungsland der Immunschwächekrankheit Aids
Uganda gilt als das Ursprungsland der Immunschwächekrankheit Aids. Die Zahl der Toten seit 1986 ist auf über eine halbe Million gestiegen, die Zahl der Infizierten wird auf rund 1,5 Millionen geschätzt. Seit 1990 koordiniert ein Nationaler Aids-Rat erfolgreich die Bemühungen um Aufklärung und Vorbeugung; nach Ghana wurde 1998 in Uganda als zweiten afrikanischen Land ein Fonds eingerichtet, aus dem ein Teil der Behandlungskosten bezahlt wird. Eine zusätzliche Bedrohung ist das wiederholte Auftauchen des tödlichen Ebola-Virus, gegen das es bisher keine wirksamen Medikamente gibt.
