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Kaffee und Tee aus "Fairem Handel"

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Sende aus deinen Geist und das Antlitz der Erde wird neu.

Ein alter Pfingst-Antiphon zum Psalm 104, der die Größe der Schöpfungstat Gottes besingt, hat in unserer heutigen Zeit nicht an Bedeutung verloren. Gott ist es, der die Menschen ins Dasein gerufen hat und den Geschöpfen Nahrung und Leben schenkt. Mit der Industrialisierung hat sich das Gesicht unseres Planeten in so kurzer Zeit verändert, wie es in der Zeit davor nicht vorstellbar gewesen wäre. Die Aufgabe von uns Menschen ist es, die Schöpfung Gottes zu bewahren und in einer immer stärker globalisierten Welt, die Armen und Schwachen auf unseren Planeten nicht zu vergessen.

Das Leitbild des Kolpingswerkes stellt fest, dass vor allem durch gerechte Welthandels- und Finanzstrukturen die Kluft zwischen armen und reichen Völkern überwunden werden kann. Fairer Handel ist eine Voraussetzung für partnerschaftliches Miteinander in der Einen Welt.

Auf der letztjährigen Diözesanversammlung wurde beschlossen, dass alle Kolpingsfamilien und Gliederungsebenen im Kopingswerk Münster, nur noch Kaffee und Tee aus "Fairem Handel" ausschenken, damit vor allem Kleinbauern in Asien und Lateinamerka für ihre Arbeit einen gerechten Lohn erhalten und mit ihrer Hände Arbeit ihre Existenzgrundlage sichern können.

In diesem Sinne verstehen wir auch unsere Arbeit als Fachausschuss "Internationalität und eine Welt" gemeinsam mit unseren Kolpingschwestern und –brüdern in Uganda für eine nachhaltige Verbesserung ihrer Lebenssituation zu sorgen.

Seit 1993 besteht ein intensiver Kontakt zu unseren Freunden am Äquator. Die Verbundenheit mit dem Kolpingwerk Uganda beruht auf sechs Säulen. Diese setzen sich aus persönlichen Begegnungen, Briefkontakt, spiritueller und kultureller Austausch, finanzielle Projektunterstützung, Bildungsarbeit in den eigenen Kolpingsfamilien, sowie Öffentlichkeitsarbeit und Lobbyvertretung zusammen. Gerade die finanzielle Projektunterstützung nimmt heute noch einen breiten Raum ein, da es vielen Familien in Uganda noch teilweise an dem lebensnotwendigenen fehlt. Durch eure Spenden konnten vielen von unseren Kolpingschwestern und -brüdern eine Existenzgrundlage geschaffen werden, um für sich und ihren Famlien ein menschenwürdiges Einkommen zu verschaffen. Wir aus Fachausschuss bieten euch an, von unserer Partnerschaftsarbeit mit Uganda zu berichten und soweit dieses möglich ist, Hilfe von euch geplanten Veranstaltungnen zu leisten.

Burkhard Wulff

Created by ghi
Last modified 2010-03-03 15:00
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